Von Käppele-Turnhalle bis zur Ziegelei

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Innenstadt-Tour der CDU-Gemeinderatskandidaten

Mühlacker (pm). „Lasst die Käppele-Turnhalle stehen“, riefen die Frauen und Männer, die gerade vom Übungsabend von Gym and Dance in der Halle kamen, den CDU-Stadträten und -Gemeinderatskandidaten zu. Es war die erste Station der Innenstadt-Tour der Christdemokraten am Montagabend. „Wir wollen einige Themen der Kernstadt ansprechen, die den neuen Gemeinderat beschäftigen werden“, sagte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle.

Bei dem Gespräch sagte der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Harry Walbersdorf, dass er am Bestand der Käppele-Turnhalle im Interesse von Schulen und Vereinen festhalten wolle. Ein Stadion ohne Umkleide- und Sanitärmöglichkeiten sowie ohne Ausweichoption bei schlechtem Wetter in die Halle sei unvorstellbar. Im Interesse der Leichtathleten hält Walbersdorf, auch als früheres Vorstandsmitglied des Turnvereins Mühlacker, eine Halle an diesem Standort für notwendig. Eine neue Halle müsse es nicht sein, das Gebäude könne auch saniert werden. Gegen einen Abbruch sprach sich Stadtrat Wolfgang Buchtala aus, da die Halle ein Stück Mühlacker darstelle. Stadtratskandidatin Kathrin Bossert-Fröhle sagte, Nutzungen würden sich nach der Einweihung der neuen Sporthalle in der Goldshalde verändern; allerdings sei nachvollziehbar, dass die Leichtathleten eine Ausweichmöglichkeit bei schlechtem Wetter wollen. Zweite Station der Tour der CDU-Kandidaten war das Gelände der alten Ziegelei, wobei das Interesse auch den laufenden Abbrucharbeiten galt. CDU-Fraktionschef Günter Bächle erläuterte als Mitglied des Preisgerichts des städtebaulichen Wettbewerbs die Eckpunkte der Planung für 370 Wohneinheiten einerseits, Dienstleistungen, Einzelhandel, Büros und Park-and-Ride-Plätze andererseits. Im Endausbau würden dort etwa 1000 Menschen leben – mit kurzen Wegen zum Bahnhof und zur Innenstadt. Das Engagement der Stadt gelte dem Bebauungsplan, nachdem das Areal von 18 Hektar voll in privater Hand sei. Derzeit liefen die Gespräche mit dem Eigentümer wegen eines städtebaulichen Vertrags, der Bebauungsplan werde wohl kaum vor Ende 2015 in Kraft treten.

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