Von Hütehunden und Kukident-Monstern

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Malte Sebastian Pufpaff bereitet dem Publikum im Malersaal des Kulturhauses Osterfeld einen vergnüglichen Abend

Pforzheim. Der Mann hat es aber auch wirklich nicht leicht. Allein sein Name und dann noch das Trauma, das mit weißen Gymnastik-Schläppchen verbunden ist. Wer heißt auch schon Pufpaff, mit Vornamen Malte Sebastian. Piff-Paff würde angesichts der schnellfeuergewehrmäßigen Abgabe von Pointen, gespickt mit ein paar Moralapostel-Salven, auch gut zu dem Mann passen, der das Publikum im Malersaal des Kulturhauses Osterfeld zum Lachen bringt.

Provokateur Malte Sebastian Pufpaff.

Provokateur Malte Sebastian Pufpaff. Foto: Roth

Das mit dem Namen kriegt Pufpaff inzwischen gut hin, daraus kann er sogar Kapital schlagen. Das mit den Schläppchen, also der Bändertanz in besagtem Schuhwerk, mit hautengem Trikot, kommt ja auf der Pforzheimer Bühne auch erst zum Schluss. Jedenfalls stellt sich Pufpaff seinen Ängsten, und nach dem zweistündigen Auftritt weiß er sein Publikum immerhin wie eine Einheit hinter sich. Wer würde sich nicht geschmeichelt fühlen, wenn er als die Hälfte vom Witz bezeichnet wird? Ist ja auch logisch, ohne lachendes Publikum kann der Pufpaff lange erzählen, dass sein Name nichts mit einer erotischen Tupperparty zu tun hat. Da ließe sich jetzt natürlich noch herrlich darüber schwadronieren und nebenbei im Smartphone schauen, ob es auch stimmt, dass bei Eingabe dieses Namens zuerst vier Puff-Angebote auf der Bildfläche erscheinen (stimmt übrigens nicht).

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