Von Grenzwerten und den Grenzen der EU
Archiv
Europa-Abgeordneter Daniel Caspary plädiert bei seinem Auftritt in Mühlacker in doppelter Hinsicht für eine starke Union
Bei einem Auftritt in der Kelter in Mühlacker hat der Europa-Abgeordnete Daniel Caspary seine Kritik an der Platzierung der Schadstoff-Messstellen entlang der B10 durch die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz erneuert. „Wir machen uns das Leben selbst schwer“, sagte der CDU-Politiker.
Wissen Sie noch im Einzelnen, wer seit dem Amtsantritt von Angela Merkel SPD-Parteichef war? Fragt Daniel Caspary und zählt auf – während die CDU-Kanzlerin für Kontinuität und Stabilität stehe. Foto: Eier
Mühlacker. Den Einwand eines Besuchers, es handle sich bei den Vorgaben zur Luftreinhaltung, die in Mühlacker die Gefahr von Diesel-Fahrverboten heraufbeschwören, um eine europäische Richtlinie, ließ Caspary nicht gelten. Wenn hierzulande Messstationen an Gehwegen und in Vorgärten installiert würden anstatt an Häuserfassaden („Dort, wo die Menschen leben“), sei nicht der Gesetzgeber verantwortlich, bemängelte der EU-Parlamentarierer die Umsetzung in der Praxis und forderte ein Ende der „hysterischen Debatte“ um Feinstaub und Stickoxide. „Wir reden seit einem Jahr den Automobilsektor schlecht“, warnte er davor, den wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes zu demontieren und mahnte angesichts sinkender Schadstoffwerte zur Besonnenheit.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen