Von Glotzböbbeln und Grasdackeln
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Dominik „Dodokay“ Kuhn kommt zur Vorpremiere seines ersten Kinostreifens in die Scala nach Mühlacker
Wenn Gert Fröbe auf der Leinwand plötzlich Schwäbisch schwätzt, dann kann nur Dodokay seine Finger im Spiel haben. Bei der ausverkauften Vorpremiere von „Die 1000 Glotzböbbel vom Dr. Mabuse“ kommen die Fans Dominik Kuhn in der Mühlacker Scala ganz nah und feiern sein Kinodebüt.
Bei der Vorpremiere von „Die 1000 Glotzböbbel vom Dr. Mabuse“ werden in der Mühlacker Scala gefühlt tausend Fotos mit dem Sprachkünstler Dominik Kuhn alias Dodokay geschossen. Foto: Fotomoment
Mühlacker. Ausgerechnet einen Klassiker der Filmgeschichte hat sich Dodokay, der mit bürgerlichem Namen Dominik Kuhn heißt, zur Brust genommen. Eingefleischte Cineasten, die keinen Spaß verstehen, dürften ein Problem damit haben, dass der Streifen „Die 1000 Augen des Dr. Mabuse“ jetzt in einer völlig neu geschnittenen und vor allem rein schwäbischen Fassung vorliegt. Dass die Wahl Kuhns auf den Kriminalfilm von Regie-Legende Fritz Lang fiel, hat jedoch einen ganz pragmatischen Grund, wie der Synchronsprecher seinen Fans am Montagabend im Mühlacker Kino erklärte, nachdem er im Rahmen der Vorpremiere seines Films, der am morgigen Donnerstag in den Kinos anläuft, etwa eine halbe Stunde lang Autogramme gegeben und für Fotos posiert hatte. Es sei schlicht nicht möglich gewesen, von Blockbustern wie etwa einem James-Bond-Film die Rechte zu erwerben. Zwar gab’s auch den Mabuse-Schinken nicht umsonst, doch aufgrund guter Verbindungen zur Produktionsfirma CCC Filmkunst hat Kuhn auf das Schwarz-Weiß-Werk Langs zugreifen können. Ein weiterer Vorteil des Klassikers: In dem Film wird viel geredet, und das ist genau das, was Dodokay als Grundlage für seine schwäbische Synchronisation braucht.
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