Von Bach bis James Bond

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Orchester des Mühlacker Theodor-Heuss-Gymnasiums gibt am Mittwoch Konzert im Uhlandbau

Mühlacker (pm/cb). Peer Gynts Bergkönig gibt sich die Ehre, James Bond schaut vorbei, und eine Reise in die Neue Welt steht dem Publikum ebenfalls bevor, das am kommenden Mittwoch, 8. März, den Auftritt des Schulorchesters des Mühlacker Theodor-Heuss-Gymnasiums verfolgt. Beginn ist um 19.30 Uhr im Uhlandbau. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Orchesterarbeit wird gebeten.

Von Bach bis James Bond

Das THG-Orchester hat sich in Ochsenhausen auf seinen Auftritt vorbereitet. Foto: privat

Kräftig investiert haben im Vorfeld die THG-Schüler – ins gemeinsame Üben, das in der Woche vor den Fastnachtsferien in eine Probenphase an der Landesakademie für die musizierende Jugend in Ochsenhausen mündete. Die langjährige Tradition hat der frühere Orchesterleiter Wolfhard Bickel ins Leben gerufen. „Die Probenmöglichkeiten in Ochsenhausen sind exzellent, so dass sich die weite Busfahrt in die Nähe von Biberach wieder rentiert hat“, sagt Bickels Nachfolgerin Karin Waibel, die sich über eine großzügige Spende des Fördervereins für den Ochsenhausen-Aufenthalt freut. „Statt in der Schule zu büffeln, hatten die Instrumentalisten die Möglichkeit, sich eine Woche lang ganz der Musik zu widmen und in die Welt der Klänge einzutauchen.“ Weder Wasserblasen an den Fingern noch schmerzende Lippen hätten die 33 Musiker von stundenlangen Proben im ehemaligen Benediktinerkloster abgehalten. „Es galt, Fingerübungen zu absolvieren, um schwierige Passagen zu erlernen, und die Stücke musikalisch zu vervollkommnen“, erläutert Karin Waibel, die vor Ort von der Lehrerin und Oboistin Annette Schott unterstützt wurde. Das Fazit der Probenwoche falle positiv aus: „Alle kamen glücklich, aber auch erschöpft wieder in Mühlacker an.“ Die vielen neuen Orchestermitglieder seien sehr gut integriert worden. Die Teilnehmer kämen aus allen Klassenstufen des THG. Die jüngste Schülerin, eine Cellistin, besuche die 5. Klasse, zwei Mitspielerinnen stünden kurz vor dem Abitur. „Auch einige ehemalige Mitglieder hatten offensichtlich Heimweh nach der Orchestergemeinschaft und verstärken das Orchester beim Konzert mit ihrem bewährten Instrumentalspiel“, sagt die Dirigentin.

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