Von Adam und Eva bis zu S21

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Illingen-Schützingen. Bis zu welcher Höhe gehört mein Garten mir, wem gehört der Rest, und warum geht ein Mann mit seinem Hund spazieren? Um Fragen, die die Welt bewegen und manche in den Wahnsinn treiben, ist es im Spatzabrettle gegangen. Gestellt und beantwortet wurden sie von Klaus Birk in seinem Programm „Frag nicht so blöd“. Der Tübinger Kabarettist stürzte mit seinen Fragen, die eigentlich nicht gestellt werden dürfen, und Antworten, die sowieso keiner hören will, die Zuhörer in der Schützinger Festhalle über fast drei Stunden von einem Lachkrampf in den nächsten.

Der Kabarettist Klaus Birk – als VfB-Fan am Samstag bestens gelaunt – unterhält das Publikum in der Schützinger Festhalle.

Der Kabarettist Klaus Birk – als VfB-Fan am Samstag bestens gelaunt – unterhält das Publikum in der Schützinger Festhalle.

Die aktuelle Staffel im Spatzabrettle sei „ganz gut gelungen“, meinte Eventmanager Bernd Huber: „Es sind einige Hochkaräter dabei.“ Zu diesen gehört ohne Zweifel Klaus Birk. Und aktueller hätte der VfB-Fan den Samstagabend nicht eröffnen können, als mit der Frage: „Hosch des gseha, fenf zu null, was willsch do no saga?“ Eine der Fragen, die eigentlich keiner Antwort bedürfen. „Auf schwäbisch werden Fragen gestellt, des glaubsch du ned“, stellte Birk in seiner unnachahmlichen Art fest und trat mit der beliebten Begrüßung „So, send sie heut au en der Stadt?“ den Beweis an. Man stelle sich das Gesicht des Gegenübers vor, sollte die Antwort lauten: „Noi, no ned.“ Eine spezielle schwäbische Eigenart sind laut dem Tübinger Fragen, die haarscharf am eigentlichen Kern vorbeigehen, einem Verhör gleichen und den Fragesteller auf Umwegen zum Ziel führen. „Ich habe die Frage gehört“, ist laut Birk das einzig richtige Mittel, um sich dagegen zur Wehr zu setzen.

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