Vom zarten Klang bis zum großen Jubel

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Das Weihnachtskonzert der Kantorei Maulbronn bietet ein abwechslungsreiches Programm

Maulbronn. Schon bei den ersten Tönen breitet sich in der katholischen Kirche St. Bernhard in Maulbronn wohlige Wärme aus. Das kleine Instrumentalensemble reagiert präzise und artikuliert fein die einleitende Sonate zu Dietrich Buxtehudes Kantate „Wie soll ich dich empfangen“. Die wohl eingesungene Kantorei greift den Gestus auf und empfängt die zahlreich erschienenen Zuhörer mit frischem, schlankem Barockklang und nimmt sie sogleich für sich ein. Ebenso präzise wie leicht erklingt die erste Strophe. Annegret Hörger-Buddays geschmeidiger Sopran trägt in ergreifender Weise die folgenden Strophen vor. Conrad Schmitz tritt in seiner Strophe als kraftvoller Bass auf. Insgesamt gibt die Kantate einen Vorgeschmack auf das, was die Zuhörer an diesem Sonntagabend erwartet.

Kirchenmusikdirektor Professor Jürgen Budday hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Instrumentalisten, Solisten und Kantorei fanden sich in immer neuen Besetzungsmöglichkeiten zusammen und trugen frühbarocke motettische Sätze, barocke Kantaten, romantische Weihnachtslieder und moderne Arrangements anspruchsvoll vor. Der Kantate von Buxtehude folgte das bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür“ in der Fassung von Max Reger, von der Kantorei a cappella vorgetragen – eine willkommene Abwechslung zum gern und oft gehörten herkömmlichen Satz.

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