Vom einen zum nächsten Exzess

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Letztes „Stage Enter“-Projekt des Theaters Pforzheim unter Murat Yeginer – Roman von Janne Teller dient als Vorlage

Pforzheim. Das Theater Jugendlichen aus der Stadt und der Region näherzubringen und sie zum Mitmachen zu bewegen, ist die Intention von Murat Yeginer, des zum Ende der Saison aus dem Amt scheidenden Schauspieldirektors des Theaters Pforzheim, die er seit Jahren mit dem Projekt „Stage Enter“ verfolgt. Jetzt hatte die letzte Produktion im Kupferdächle Premiere.

Auf dem Programm steht diesmal „Nichts – Was im Leben wichtig ist“. So lautet der Titel der 2010 erschienenen deutschen Übersetzung eines damals zehn Jahre alten dänischen Romans. Die Autorin von „Intet“ ist die inzwischen 51-jährige, einer österreichisch-deutschen Familie entstammende, in Kopenhagen geborene, abwechslungsweise in New York und Berlin lebende Janne Teller. Von dem schon als Roman umstrittenen Text – manche meinten, das Buch mute jungen Lesern zu viel zu, Lehrer sagten, es sei schädlich – glaubte Andreas Erdmann, eine Bühnenfassung erstellen zu müssen. Was dabei herauskam, ist kein gutes Theaterstück. Aber nicht etwa des Inhalts wegen, über den man gewiss streiten kann, sondern aus rein formalen und dramaturgischen Gründen.

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