Vom Leben im „braunen Nest“

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Ehemaliger Bürgermeister von Tröglitz mahnt im DDR-Museum an die Werte der Demokratie

Pforzheim. „Brandgefährlich. Wie das Schweigen der Mitte die Rechten stark macht“ heißt das Buch von Markus Niehrt, ehemaliger Bürgermeister der Ortschaft Tröglitz in Sachsen-Anhalt, in der knapp 3000 Menschen leben. Gemeinsam mit seiner Frau Susanna Niehrt ist der studierte Theologe derzeit auf einer Lesereise in Deutschland unterwegs, und am vergangenen Sonntag gastierte das Duo im DDR-Museum in Pforzheim.

Vom Leben im „braunen Nest“

Markus Niehrt und seine Ehefrau Susanna Niehrt sind zu Gast im DDR-Museum. Foto: Peche

Sie sprachen über die Erfahrungen in ihrem Heimatort – mit der NPD, der AfD und Bürgern, die einmal ihre Nachbarn waren „und von den Braunen verführt wurden“. Zur Sprache kamen unbewältigte Themen der ehemaligen DDR, in deren Folge bei vielen Menschen dort neuer Hass gewachsen sei. Die Mission des Ehepaars: „Wir müssen uns, wie die Rechten, eine Strategie zum Erhalt unserer Demokratie überlegen und dürfen nicht hoffen, dass sich dieser Spuk von selbst erledigt“, sagte der ehemalige Rathauschef.

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