Vom „Knast-Pfarrer“ zur Telefonseelsorge

Archiv

Johannes Müller tritt im März nächsten Jahres mit 65 in den Ruhestand – Neues Personal zu finden, bereitet Probleme

Enzkreis. Das ist ja immer so eine Sache mit dem „einerseits“ und dem „andererseits“. Da geht es Johannes Müller, der noch in diesem Jahr seinen 65. Geburtstag feiern wird, auch nicht anders als anderen Menschen, die vor einem Abschied stehen. Denn einerseits ist es für ihn in Ordnung, in Ruhestand zu gehen und sich seiner Familie und seinen Kindern samt den Enkeln zu widmen, andererseits ist einem das berufliche „Kind“ auch ans Herz gewachsen. Und Letzteres muss man jetzt eben „gehen“ lassen.

Johannes Müller.

Johannes Müller.

Im Fall von Johannes Müller bedeutet das einen Abschied zum kommenden März. Aber auch, dass das besagte Kind – die von ihm geleitete Telefonseelsorge Nordschwarzwald – in trockenen Tüchern seinem nächsten „Papa“ übergeben werden kann: Das Team der 55 ehrenamtlichen Mitarbeiter, von denen 15 männlich und die meisten über 50 Jahre alt sind, ist gut aufgestellt und harmoniert; die Finanzen sind nicht riesig, aber stabil. Der Nachfolger für Johannes Müller, der acht Jahre lang Leiter dieser Einrichtung mit Sitz in Pforzheim war, steht schon fest: Es wird der 50-jährige Ulrich Weber sein, derzeit Gemeindepfarrer in Biberach an der Riß.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen