Vom Großvater der jiddischen Literatur
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Die bekannten Autoren Martin Walser und Susanne Klingenstein stellen im Kongresszentrum ihre Bücher vor
Prominente Gäste haben ihre Visitenkarten im Pforzheimer Kongresszentrum abgegeben. Susanne Klingenstein und Martin Walser gestalteten eine Lesung zu einem spannenden Thema.
Martin Walser (graues Hemd) bei der Veranstaltung im Kongresszentrum. Foto: Wacker
Pforzheim. Scholem Jankew Abramowitsch, geboren 1936 in Kopyl bei Minsk, gilt als ältester der drei Klassiker der jiddischen Literatur und wird als ihr Großvater bezeichnet. Und doch kennen nur wenige seinen Namen. Als Kunstfigur Mendele Moicher Sforim, genannt „Mendele der Buchhändler“, erlangte er dank seines poetischen Schreibstils jedoch Weltruf. Liebenswert komisch schildert er das Leben der Juden im zaristischen Russland, nicht jedoch ohne eine satirische Note. Im kleinen Saal des Kongresszentrums Pforzheim ehrte ihn nun am Dienstagabend das ungleiche Autorenpaar Susanne Klingenstein und Martin Walser, indem sie vor 150 Gästen aus ihren neuen Büchern lasen.
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