Vom Geächteten zum Bürgermeister

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Rita Klöble und Christiane Bastian-Engelbert auf den Spuren von Fritzmartin Ascher

Mühlacker. Zuerst war er ein in der Stadt geächteter Jude, dann in der Nachkriegszeit erster Bürgermeister von Mühlacker. Als Stadtoberhaupt sei Fritzmartin Ascher den Mühlackerern ohne Groll begegnet, sagen Rita Klöble und Christiane Bastian-Engelbert, die Aschers Tochter zum Jahrestag der Reichspogromnacht in die Senderstadt eingeladen haben.

Alte Unterlagen und Bände informieren über Fritzmartin Aschers Leben. Foto: Stahlfeld

Alte Unterlagen und Bände informieren über Fritzmartin Aschers Leben. Foto: Stahlfeld

Aude Ascher-Einstein ist eine der beiden Töchter von Fritzmartin Ascher (1895-1975). Christiane Bastian-Engelbert hat die 84-Jährige 2013 in Pforzheim getroffen und nach Mühlacker eingeladen. Am 9. November soll sie nach der Mahnwache an den Stolpersteinen und dem Gedenken am Uhlandbau bei einer Veranstaltung ab 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Pauluskirche in Mühlacker als Zeitzeugin sprechen. Auch Rita Klöble und Christiane Bastian-Engelbert vom Historisch-Archäologischen Verein (HAV) bereiten sich intensiv auf diese Veranstaltung vor. Auf der Suche nach dem Menschen Ascher haben sie im Mühlacker Stadtarchiv gegraben, amtliche Bekanntmachungen gewälzt und Gemeinderatsprotokolle studiert.

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