Vom Für und Wider des Wachstums

Archiv

Der Knittlinger Gemeinderat stellt die Weichen, um mittelfristig am östlichen Stadtrand neue Wohngebiete ausweisen zu können

Eine attraktive Stadt lockt Bauwillige an. Das freut den Bürgermeister, beschert ihm und dem Gemeinderat im konkreten Fall Knittlingen aber auch die Herausforderung, nach neuen Wohngebieten Ausschau zu halten. Dies wiederum ruft, wie in der Gemeinderatssitzung am Dienstag zu spüren war, bei potenziellen Angrenzern Bedenken hervor.

Vom Für und Wider des Wachstums

Die Grafik zeigt rot umgrenzte Bereiche am östlichen Stadtrand, die für eine Wohnbebauung infrage kommen könnten. Foto: Becker

Knittlingen. Bevor irgendwann am östlichen Stadtrand, den die Experten als einzige Erweiterungsmöglichkeit herausgefiltert haben, Bagger anrollen werden, dürften noch etliche Jahre ins Land gehen. Schließlich stand in der Sitzung, die zahlreiche Bürger ins Steinhaus gelockt hatte, erst ein sehr früher Verfahrensschritt, das Ja des Gemeinderats zur Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans 2030, zur Abstimmung an. Doch noch ehe Bertram Roth von der Kommunalentwicklung GmbH den Sachstand und das weitere Vorgehen skizzieren konnte, meldeten sich in der Bürgerfragestunde mehrere Knittlinger mit Bedenken zu Wort. „Warum will die Stadt wachsen?“, lautete eine sehr grundsätzliche Frage. Wie wolle man dem jetzt schon reichlich vorhandenen Verkehr Herr werden? Werde die Bevölkerung ausreichend informiert?

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen