Vom Barock über die Romantik bis zur Neuzeit
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Zuhörer genießen klassisches Konzert in der Waldenserkirche
Wiernsheim-Pinache. „Den schönen Tag mit einem schönen Konzert beschließen“: Diesen Worten des Pinacher Pfarrers Friedrich Hörger haben sich am sonnigen Palmsonntag viele angeschlossen und ein klassisches Konzert in der Waldenserkirche auf sich wirken lassen. Mit der Hamburger Sonate in G-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach eröffneten Flötistin Ulrike Baral-Firnau, Pianist Günter Baral und Thomas Wieck, der die Saiten des Violoncello strich, den musikalischen Reigen zwischen Barock, Romantik und Neuzeit. „Das ist nicht schwer. Wenn man es kann, dann geht es ganz einfach.“
Besinnliche Konzertstunde. Foto: Appich
Schon zigmal spielte die erst siebenjährige Valérie Lucienne Baral das Menuett von Johann Sebastian Bach am Klavier, und sie versetzte am Sonntag mit diesem Tanzlied und dem Stück „Nimm dies Ringlein“ das Publikum in Erstaunen. Franz Schuberts Klavierstück in Es-Dur, das Günter Baral so virtuos spielte, verkörperte die ganze Bandbreite jener Gefühle, die die Menschen während der Karwoche und der Osterfeiertage bewegen. Einem locker-beschwingten Thema ließ der Komponist düstere, dramatische Momente folgen, um wieder ins fröhliche Fach zurückzukehren. Das Trio Baral-Firnau, Wiek und Baral stimmte im Laufe der festlich-besinnlichen Konzertstunde Werke von Georg Philipp Telemann, vom Mitbegründer des Tango Nuevo, Astor Piazolla, und Gabriel Fauré an. Sie glänzten als Solisten und im Duett und beschlossen den feierlichen Abend mit der Aufführung von Joseph Haydns Trio für Flöte, Violoncello und Klavier.
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