Volleyballer halten den Ball flach
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Knittlingen. Der Aufstieg kam sehr unerwartet. Weil der Badische Volleyballverband sein Spielklassensystem reformiert hat, sind sowohl die Damen als auch die Herren des TSV Knittlingen als Drittplatzierte aus der Bezirksklasse in die Bezirksliga geklettert. „Da ist unser primäres Ziel jetzt natürlich der Klassenerhalt“, gibt Frank Eisenmann, Volleyball-Abteilungsleiter des Vereins Auskunft. Allerdings wird das ein hartes Stück Arbeit.
Das bislang einzige Volleyballderby der Region Mühlacker gibt es nicht mehr: Nach dem Abstieg des TV Lienzingen (in Blau) sind die Damen des TSV Ölbronn das einzige Team aus dem MT-Land in der A-Klasse. Archivfoto: Eigner
„Bei den Herren ist das Problem, dass die Trainingsbeteiligung berufsbedingt nicht so ist, wie sie sein müsste“, räumt Eisenmann ein. Auch die Damen wissen um die Schwere der Aufgabe: „Durch die Neuorganisation der Ligen sind in unserer Staffel einige Absteiger von oben runter gekommen“, lässt Katja Vogel-Metzger wissen. Dementsprechend halten die Volleyballer den Ball flach, war sonst gar nicht der Natur ihrer Sportart entspricht.Ötisheim würde den Ölbronnern zu gerne schnurstracks folgenDer neue Trainer der Knittlinger Damen, Karlheinz Schneider, ist jedoch zuversichtlich: „Das Team macht einen sehr guten Eindruck, ich war von Anfang an hellauf begeistert von dem Einsatzwillen. Deshalb habe ich den Job auch übernommen“, sagt der 50-Jährige, der schon seit vier Wochen mit den TSV-Damen arbeitet. Schneider hatte im Internet gelesen, dass die Knittlinger einen Trainer suchten. Die relativ lange Anfahrt von seinem Wohnort Baden-Baden schreckt ihn nicht: „Das klappt recht gut.“
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