Volksverhetzung: Verfahren holpert
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Während der Angeklagte fehlt, unterstellt sein Verteidiger dem Richter Voreingenommenheit
Pforzheim. Der Prozess um Volksverhetzung in Tatmehrheit mit dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor dem Amtsgericht in Pforzheim wurde am Donnerstag noch vor der Beweisaufnahme ausgesetzt, begleitet von einer Attacke des Verteidigers Dubravko Mandic gegen Richter Philipp Hauenschild.
Der Angeklagte bekam von dem holprigen Auftakt nichts mit. Er glänzte, anders als seine Mutter, durch Abwesenheit. Rechtsanwalt Dubravko Mandic, der in rechten Kreisen kein Unbekannter ist, konterte die richterliche Feststellung, dass der Angeklagte unentschuldigt fehle, umgehend mit einem Befangenheitsantrag.
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