Volksbank behauptet sich in schwierigem Umfeld
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Mitglieder des Pforzheimer Geldinstituts erhalten eine Dividende von vier Prozent – Immobilienfinanzierungen als Wachstumstreiber
Pforzheim. Mit Steigerungen im Kundenvolumen und erneut gestärktem Eigenkapital hat sich die Volksbank Pforzheim ihren Mitgliedervertretern selbstbewusst und optimistisch präsentiert – trotz schwieriger Rahmenbedingungen.
Der Vorstand der Volksbank Pforzheim (vorne v.li.): Jürgen Zachmann, Fritz Schäfer und René Baum sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Bossert am Rednerpult. Foto: Peche
Die Mitglieder erhalten eine Dividende von erneut vier Prozent des Bilanzgewinns. Die Bank blickt zudem optimistisch in die Zukunft: Der Filialneubau in Neuenbürg auf der Wilhelmshöhe schreitet zügig voran, und 2018 feiert die Bank ihr 150-jähriges Bestehen. Für das laufende Jahr rechnet Vorstandsvorsitzender Jürgen Zachmann trotz wachsendem Kundengeschäft mit einem weiteren Rückgang des Zinsüberschusses aufgrund der Niedrigzinsphase. Gebühren für Barabhebungen soll es aber trotzdem nicht geben, hieß es am Mittwoch im CongressCentrum Pforzheim (CCP). Der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Bossert geißelte die Nullzinspolitik von EZB-Chef Draghi und stellte Brexit und Trump als Risiken der nahen Zukunft dar, wie auch die Auswirkungen der Elektromobilität speziell für Autozulieferer im Ländle. Bossert sagte mit Blick auf eine mögliche Fusion mit der Volksbank Karlsruhe: Beim Herantasten an dieses Thema sei man einvernehmlich zu dem Ergebnis gekommen, den jeweiligen Aufsichtsräten zum jetzigen Zeitpunkt keine Aufnahme von Fusionsgesprächen zu empfehlen.
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