Volksbank begrüßt neuen Partner
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Pforzheim/Birkenfeld. Die Birkenfelder mit rund 100 Millionen Bilanzsumme seien beileibe kein kränkelndes Finanzunternehmen, betonten bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz die Aufsichtsratsvorsitzenden beider Häuser, Gerhard Bossert (Pforzheim) und Thomas Weber (Birkenfeld). Schon seit einem Jahr hätten sich die Birkenfelder Bankgremien intensiv Gedanken gemacht, wie die Zukunft am besten zu meistern wäre. Vorigen Monat beschloss dann der Birkenfelder Aufsichtsrat, mit den Pforzheimer Kollegen Fusionsverhandlungen aufzunehmen.
Die Partnerschaft fest ins Auge gefasst: Unter dem Dach der Volksbank Pforzheim sehen die Vorstände der Raiffeisenbank Birkenfeld (v. li. Wilfried Kahnis und Manfred Szeteli) ihren Marktbereich für die Zukunft gut aufgehoben. Die Pforzheimer Vorstandskollegen (v. re.) Jürgen Zachmann, Frank Bischoff, Fritz Schäfer und René Baum freuen sich ihrerseits über die Abrundung ihres Geschäftsgebiets im westlichen Enzkreis.
Aus Birkenfelder Sicht führte Thomas Weber ins Feld, dass wachsende aufsichtsrechtliche Vorschriften kleine Banken zunehmend in personelle Bredouillen brächten. Die zusätzlich erforderlichen Mitarbeiter hätten auf dem freien Markt nicht gefunden werden können, und diese Situation verschärfe sich zunehmend, wenn kurz- und mittelfristig leitende Mitarbeiter das Pensionsalter erreichten. Auch hierfür müssten externe Kräfte gewonnen werden. Vollends den Ausschlag für eine Neuorientierung habe die Ankündigung des Vorstandsmitglieds Wilfried Kahnis gegeben, aus gesundheitlichen Gründen Ende dieses Jahres ausscheiden zu wollen.
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