Virtuos und differenziert
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Die lettische Musikerin Iveta Apkalna brilliert bei ihrem Konzert auf der Maulbronner Grenzing-Orgel
Im Mittelpunkt des 20. Konzerts von „50 Jahre Musikfestival im Weltkulturerbe“ stand die Orgel – jene aus der Werkstatt von Gerhard Grenzing, die sich seit fünf Jahren in der Klosterkirche befindet, ein Instrument mit 35 Registern auf drei Manualen und Pedal. Auf ihm brillierte die 41-jährige Lettin Iveta Apkalna.
Iveta Apkalna, Titularorganistin der neuen Klais-Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie, gastiert in Maulbronn. Foto: Fotomoment
Maulbronn. Sie stellte Musik vom 18. bis ins 21. Jahrhundert vor, drei Werke von Johann Sebastian Bach und drei von lettischen Komponisten. Zum Auftakt erklang eine rund acht Minuten währende „Fantasia in g-Moll“ von Alfreds Kalnins aus dem Jahr 1902, die der 23-Jährige seinem Orgellehrer Louis Homilius gewidmet hat, der sie auch vier Jahre später in Riga zur Uraufführung brachte. Dieses fünfteilige, von großen Kontrasten lebende Konzertstück deutete Iveta Apkalna mit virtuosem Spiel der teils leisen, teils geradezu ekstatischen Passagen.
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