Vincon rast aufs Podest

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Der Knittlinger erkämpft Platz zwei und steht am Ende sogar ganz oben auf dem Treppchen

Assen (pm). Bei der Superbike IDM im holländischen Assen hat Dominik Vincon Platz zwei belegt und damit seine aktuell starke Form eindrucksvoll untermauert. Weil der Sieger außer Konkurrenz fuhr, landete der schnelle Mann aus Knittlingen beim fünften Lauf zur Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft mit seiner BMW S1000RR in der Superstock-Klasse am Ende sogar auf dem ersten Rang. Für den 22-Jährigen lief es in den freien Trainings sehr gut, seine Leistungen bewegten sich konstant zwischen Platz zwei und drei. „Meine BMW verhält sich super auf dem Race-Track, das Setup ist perfekt und für morgen auf die Qualifikation ideal abgestimmt. Ich kann es kaum erwarten, das Qualifikations-Training auszufahren.“ Bei den Zeittrainings sicherte sich Vincon auf seiner Rennmaschine den zweiten Platz in der Superstock-Klasse. Die Strecke in Assen liegt dem Knittlinger: „Hier in Assen handelt es sich um eine Fahrerstrecke, da braucht man in manchen Kurven richtig Mut. Die Leistung des Motorrads ist hingegen nicht ganz so wichtig, ich komme immer wieder gerne nach Assen.“ Beim ersten Lauf missglückte dem 22-Jährigen der Start, deshalb kam er das erste Mal nur als Dritter seiner Klasse und als 15. der Gesamtwertung über die Ziellinie. Doch in den Kurven machte Vincon Meter für Meter gut. Bereits in der dritten Runde überholte er mehrere Fahrer und fuhr nach seinem Sieg beim Rennen in Schleiz souverän auf Platz zwei. Da der erstplatzierte Fabio Massei mit seiner Ducati Panigale außer Konkurrenz am Start war, bedeutete Vincons zweiter Platz am Ende den Sieg.

Der Knittlinger Dominik Vincon (re.) ist auch in Assen wieder schnell unterwegs.

Der Knittlinger Dominik Vincon (re.) ist auch in Assen wieder schnell unterwegs. Foto: Mennicke

Der zweite Lauf des Wochenendes wurde wegen strömenden Regens abgesagt. Während Dominik Vincon jubelte, konnte Bruder Patrick in der Seitenwagen-Klasse nicht ins Geschehen eingreifen. Der Grund: Der 21-jährige Knittlinger hatte keinen Beiwagen-Fahrer für das Rennen gefunden.

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