Vier-Tage-Woche sei „äußerst interessant“
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Pforzheim/Enzkreis (pm). Als „äußerst interessant“ hat die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim, Liane Papaioannou, den Vorschlag von Gewerkschaftsboss Jörg Hofmann bezeichnet, zur Rettung von Jobs in der Metall- und Elektroindustrie eine Vier-Tage-Woche einzuführen. Dies wäre eine Antwort auf den Strukturwandel in Branchen wie der Autoindustrie, wird Hofmann zitiert. Allerdings müssten sich die Beschäftigten die Arbeitszeitverkürzung auch leisten können, zielte er der IG-Metall-Chef auf einen Lohnausgleich ab.
Dieter Kiesling.
Eine Debatte um eine Arbeitszeitverkürzung könnte in der Transformation, in der sich die Automobilindustrie samt Zulieferer und Maschinenbauer, aber auch das Kfz-Handwerk befänden, Antworten über die Corona-Pandemie hinaus liefern, so die Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim, Liane Papaioannou. Es sei allemal besser, Stunden zu entlassen statt Menschen, so die Gewerkschafterin. Erste Zustimmung für den Vorschlag gebe es auch aus den Betrieben in der Region, so der Sprecher der IG Metall Pforzheim, Arno Rastetter. Der Betriebsratsvorsitzende der Firma Mapal WWS, Eduard Dokter, sehe, wie die Gewerkschaft verlauten ließ, im Vorschlag einer Vier-Tage-Woche eine Möglichkeit, Arbeitsplätze, deren Abbau bereits angekündigt sei, zu retten. Natürlich müsse über einen möglichen Teillohnausgleich gesprochen werden.
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