Vier Kontrabässe mit Dame

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Gruppe Bassiona Amorosa tritt im Rahmen der Klosterkonzerte im Maulbronner Laienrefektorium auf

Maulbronn. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, mehr als einen oder zwei Kontrabässe in einem Konzert zu erleben? In den groß besetzten Orchesterwerken oder in Opern. Beides lässt sich aber im Laienrefektorium des Klosters Maulbronn nicht oder eben nur in reduzierter Form unterbringen. Hoch geschätzt ist das Instrument auf jeden Fall. Wie müssen dann erst vier oder fünf Kontrabässe gemeinsam klingen?

Vier Kontrabässe mit Dame

Vier Kontrabassisten und eine Pianistin treten im Maulbronner Kloster auf. Foto: Fotomoment

Entstanden ist die Gruppe Bassiona Amorosa, als an der Münchner Musikhochschule das Faschingskonzert anstand und der damalige wie jetzige Leiter des Ensembles, Professor Klaus Trumpf, gebeten wurde, er möge doch einen Programmpunkt beisteuern. Trumpf musste nicht lange überlegen, denn er hatte vier talentierte Kontrabassistinnen, die diesem Wunsch gewachsen schienen. Die fehlende Literatur wurde schnell mit Arrangements auch von Trumpf selbst geschaffen. Mittlerweile seien, so Trumpf augenzwinkernd, aus den vier Kontrabassistinnen vier Kontrabassisten geworden, die gerne auch auf ein Quintett erweitert werden. Der Grundgedanke aber, Klassisches und Populäres für Kontrabässe zu arrangieren oder auch neu zu komponieren beziehungsweise sich auf den Leib schneidern zu lassen und den Musikliebhabern auf der ganzen Welt nahezubringen, blieb in den letzten mehr als 20 erfolgreichen Jahren erhalten.

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