„Vielleicht hilft ein Trainingslager weiter“

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Für die SpVgg Zaisersweiher wird die Luft in der Kreisliga Pforzheim dünn, die Fußballer müssen jetzt schnell eine Reaktion zeigen

Die SpVgg Zaisersweiher hat schon bessere Zeiten erlebt. Vor heimischer Kulisse läuft bei den Kreisliga-Fußballern derzeit gar nichts zusammen. Trainer Jürgen Widmann sucht angesichts der Malaise nach geeigneten Gegenmitteln.

Trainer Jürgen Widmann ist derzeit vor allem als Motivator gefragt.

Trainer Jürgen Widmann ist derzeit vor allem als Motivator gefragt. Foto: Fotomoment

Maulbronn-Zaisersweiher. Der Motor der Spielvereinigung Zaisersweiher stottert. Die Mannschaft rangiert in der Kreisliga auf dem vierzehnten Tabellenplatz. Nur zwei Teams weisen eine schlechtere Bilanz auf als die Truppe von Trainer Jürgen Widmann. 13 Punkte sind zu wenig für den Club, der die Saison irgendwo im sicheren Mittelfeld der Liga abschließen will. Widmann ist nicht der Typ, der die Situation beschönigt. „Der Abstiegskampf hat vom ersten Tag an begonnen“, betont er. Einige Leistungsträger hätten den Verein vor Saisonbeginn verlassen, ruft der 49-Jährige in Erinnerung. „Der sportlichen Leitung war klar, dass diese Spielzeit schwierig wird.“ Dazu komme, dass es einige Zeit brauche, die jungen Spieler, die man aus unteren Ligen nach Zaisersweiher geholt habe, in die Mannschaft zu integrieren, gibt Widmann zu bedenken. Illusionen hat sich im Verein also niemand gemacht, doch jetzt braucht es Visionen, um aus der Gefahrenzone der Tabelle wieder herauszukommen. Daran werde gearbeitet, versichert Widmann, der die Winterpause dazu nutzen will, die Lage gründlich zu analysieren und daraus Konsequenzen abzuleiten. „Vielleicht hilft uns ein Trainingslager weiter“, denkt Widmann laut nach.

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