„Viele Patienten wollen daheim sterben“
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Palliativmediziner und Pflegekräfte machen sich für einen würdevollen Tod stark – Infotag am Krankenhaus Mühlacker
„Die meisten Menschen sterben im Krankenhaus, obwohl sie viel lieber ihre letzten Wochen, Tage oder Stunden in ihren eigenen vier Wänden verbringen würden“, weiß Susanne Jost, Krankenschwester in Mühlacker. Oft stehen Unwissenheit und Ängste – sowohl bei Betroffenen, Angehörigen und auch bei Medizinern – einem Tod in der vertrauten Umgebung im Weg.
Wollen schwerstkranken Menschen einen würdevollen Tod ermöglichen (v. li.): Dr. Christoph Bach, Mediziner am Krankenhaus Mühlacker, Hannelore Stegmaier vom Ambulanten Hospizdienst und Susanne Jost, verantwortlich für die Überleitungspflege und Koordinatorin des Ethikkreises Mühlacker. Foto: Goertz
Mühlacker. „Dabei gibt es so viele Hilfen im ambulanten Bereich, die es ermöglichen, dass Menschen in Würde sterben können“, so Jost. Ein Netzwerk stehe bereit, um eine Brücke zu bauen vom Krankenhaus, das nichts mehr für die Patienten tun kann, hin zu einem würdevollen Tod. Dieses Netzwerk will seine Arbeit bei einem Informationstag am Samstag, 27.Januar, von 10 bis 15 Uhr im Krankenhaus Mühlacker vorstellen.
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