Viele Initiativen lehnen Windkraft-Standorte ab
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Regionalverband beschäftigt sich mit Anregungen und Einsprüchen
Enzkreis (pm). Der Teilregionalplan „Windenergie“ wird in den nächsten Wochen die Mitarbeiter des Regionalverbands Nordschwarzwald stark beschäftigen. Wie der Verbandsdirektor Matthias Proske diese Woche in der Sitzung des Planungsausschusses berichtete, sei eine rege Beteiligung der Öffentlichkeit erkennbar, sowohl Eingaben einzelner Bürger wie auch von Gruppierungen seien bislang eingegangen. Wobei Proske andeutete, dass von den Initiativen vorwiegend ablehnende Argumentationen vorgebracht würden und auch das „St.-Florians-Prinzip – Windenergie ja, aber nicht bei uns“ immer wieder herauslesbar sei. Während an diesem Freitag die aufgrund der Osterferien schon einmal um zwei Wochen verlängerte Frist für die Öffentlichkeitsbeteiligung endet, läuft das Anhörungsverfahren für die sogenannten Träger öffentlicher Belange (Kommunen, Behörden und Verbände) noch bis Ende Juni. Bislang sei er, so Proske, erst zu zwei Bürgerinformationsveranstaltungen (in Mühlacker-Großglattbach und in Wiernsheim) eingeladen worden, um Informationen aus erster Hand zu vermitteln. In der Geschäftsstelle würden die eingegangenen Stellungnahmen und gegebenenfalls Einsprüche zur Bewertung durch die Verbandsgremien aufbereitet. Dabei gehe, so der Verbandsdirektor, „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“.
Zudem werde er möglicherweise bereits Vorschläge zur Änderung beziehungsweise Reduzierung einzelner Standorte unterbreiten, da könne etwa der Bereich Höfen/Schömberg dazugehören. „Zu entscheiden haben das dann aber Sie als Regionalräte“, betonte Proske.
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