Viele Einzelkämpfer tun sich schwer
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Die Auskunftei Creditreform sieht die Wirtschaft im Nordschwarzwald leicht im Aufschwung – Risiko-Indikator ermittelt
Das Risiko, als Lieferant einem „faulen“ Geschäftspartner aufzusitzen, ist im Enzkreis ungleich geringer als in der Stadt Pforzheim. Dies ist einmal mehr das Fazit des Regionenchecks der Auskunftei Creditreform, die ihr Ergebnis auf die Auswertung von Wirtschaftsdaten von rund 26350 Unternehmen im Nordschwarzwald stützt.
Einen wirtschaftlichen Aufwärtstrend sehen Professor Andreas Fuhrmann (li.) und Jens Schott von der Pforzheimer Auskunftei Creditreform für die Region Nordschwarzwald. .Foto: Kollros
Enzkreis/Pforzheim. Unter diesen „wirtschaftsaktiven“ Firmen – vom Kleinbetrieb bis zum Umsatzmillionär – wurden in den vergangenen zwölf Monaten 572 Fälle registriert, bei denen die Unternehmen in wirtschaftlich unruhiges Fahrwasser gerieten oder gar pleitegingen, zeigte der Creditreform-Geschäftsführer Jens Schott als Ergebnis der Recherchen auf. Dazu gehörten Insolvenzverfahren, auch solche privater Natur, etwa bei Geschäftsführern, aber auch Vorgänge rund um eidesstattliche Versicherungen. Aus diesen 572 Auffälligkeiten innerhalb der Region, bezogen auf die Gesamtzahl der betrachteten Unternehmen, errechnet sich der „Creditreform Risiko-Indikator“ (CRI), der für die Region Nordschwarzwald einer Quote von 2,17 Prozent entspricht. Damit liegt die Region um 35 Zehntel-Prozent über dem Landeswert und 0,2 Prozent über dem Wert für Westdeutschland.
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