Videos zeigen den Gold-Diebstahl
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Prozess in Pforzheim fortgesetzt
Pforzheim (weg). Es ist nicht so einfach, den Schaden von geschickten Diebstählen von Goldabfällen und -bädern zu beziffern. Das zeigte sich am dritten Verhandlungstag vor der Auswärtigen Großen Strafkammer unter Vorsitzendem Richter Andreas Heidrich. Wegen schweren Bandendiebstahls müssen sich dort vier Männer zwischen 33 und 49 Jahren verantworten (wir berichteten). Am Freitag sagte bis in die Nachmittagsstunden hinein der Geschäftsführer der betroffenen Firma aus. Er bezifferte den Schaden auf 4,7 Millionen Euro. Ob dieser allein auf die Angeklagten zurückzuführen ist, ist fraglich.
Stundenlang besahen sich die Richter, Erster Staatsanwalt Bernhard Ebinger, die Verteidiger, die Angeklagten und die Zuschauer Videoaufnahmen, die immer ein ähnliches Bild boten: In den frühen Morgenstunden lud ein Gabelstapler Kanister auf, brachte sie an die Grundstücksgrenze der Firma, wo die Lichter eines Sprinters aufleuchteten, in den die Gefäße verladen wurden. Oder es wurden grüne Kisten, voll mit Goldabfällen, auf den Stapler geladen und zur Grundstücksgrenze der benachbarten Firma gebracht. Zu dieser konnten Transporter unbehelligt zufahren.
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