Videos aus Zügen als Beweismittel
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Prozess gegen mutmaßlichen Brandstifter geht in die Endphase
Pforzheim/Enzkreis (weg). Nach nunmehr sieben Verhandlungstagen vor der Auswärtigen Großen Strafkammer des Landgerichtes Karlsruhe scheint sich der Prozess allmählich dem Ende zuzuneigen. Wie berichtet, hat ein 25 Jahre alter Mann aus Syrien in den Nächten des 26. November und des 1., 2. und 3. Dezember vergangenen Jahres 15 Autos in Pforzheim und drei Enzkreis-Gemeinden abgefackelt. Teils hochpreisige Fahrzeuge, aber auch unauffällige Kleinwagen. Insgesamt war – inklusive der Schäden an Gebäuden und an Autos, die in der Nähe geparkt waren – ein Gesamtschaden von vermutlich mehr als einer halben Million entstanden. Allein bei den abgefackelten Wagen dürfte sich der Schaden auf 370000 Euro summieren, so der Sachverständige.
Auf Fotos von Überwachungskameras in S-Bahnen, deren Haltestellen in der Nähe der Tatorte lagen, war ein Mann zu sehen, der, laut Gutachten, mit einiger Wahrscheinlichkeit der Angeklagte sein dürfte. Abgebildete Kleidung fand sich zum Teil in der Wohnung des Mannes und teilweise im nahe gelegenen Altkleidercontainer.
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