VfB-Fans zwischen Hoffnung und Skepsis
Archiv
Verhaltene Zuversicht: Die Anhänger beurteilen das neue Konzept des Fußball-Bundesligisten eher vorsichtig
Nach und nach normalisieren sich Puls und Blutdruck wieder. Die Fans des VfB Stuttgart streifen die Abstiegsangst ab und nehmen die Ankündigungen zur Neuausrichtung des Fußball-Bundesligisten mit Wohlwollen zur Kenntnis. Trotzdem sehen sie den bevorstehenden Umbruch nicht ohne Skepsis.
Brustring quasi eintätowiert: der ehemalige Verteidiger Günther Schäfer (re.) im Oktober 2014 bei einem Besuch der VfB-Fußballschule in Wiernsheim, deren Leiter der Deutsche Meister von 1992 zurzeit noch ist. Künftig soll Schäfer als Teammanager des VfB Stuttgart fungieren. Eine seiner Aufgaben ist dann, die Verbindung zu ausgeliehenen VfB-Spielern zu halten.
Enzkreis. „Hätten sie so wie die letzten drei Spiele mal die ganze Saison über gespielt“, sagt Michael Svoboda mit einem tiefen Seufzer. Keine Frage, dann hätte es für den VfB Stuttgart glänzend ausgesehen. Zieht man allein die letzten drei Spieltage heran, dann wäre Stuttgart Spitzenreiter vor Wolfsburg, Frankfurt und Hannover. Meister München läge an Platz elf. Am Tabellenende stünden Bremen, Hertha und Paderborn. Der Ötisheimer Michael Svoboda, Vorstandsmitglied im VfB-Fanclub „Neckar o.N. Enz“, verbindet damit die Hoffnung auf Besserung in der kommenden Saison. So schlecht kann die aktuelle Mannschaft dann doch nicht sein, wenn sie zu einem solchen Saisonendspurt fähig war. Die Misere will er nicht allein dem Ex-Sportvorstand Fredi Bobic anlasten: „Der hat gewiss einige Fehler gemacht, aber das hat schon 2007 unter Horst Heldt mit der Verpflichtung von Bastürk, Marica und Co. angefangen.“ Bobic stand erst von 2010 an beim VfB in der Verantwortung.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen