Verwaltung will Hausärzten Zuschuss gewähren
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Einmalzahlung zur Sicherung der medizinischen Versorgung.
Mühlacker. Wann geht mein Doktor in Rente? Diese bange Frage stellen sich auch in Mühlacker viele Patienten, die befürchten, mit ihren gesundheitlichen Beschwerden keine Anlaufstelle mehr zu finden. Die Angst ist begründet: Immer mehr hausärztliche Praxen werden mangels Nachfolger nicht mehr fortgeführt. Diesem besorgniserregenden Trend will die Stadtverwaltung entgegenwirken, indem sie Mediziner durch Einmalzahlungen unterstützt. Über einen entsprechenden Vorschlag soll der Gemeinderat nächsten Dienstag beraten.
In den vergangenen Jahren seien in Mühlacker zwei Hausarztpraxen und in Enzberg sowie Lomersheim je eine Praxis weggefallen. Derzeit würden Nachfolgeregelungen in der Kernstadt und in Lienzingen angestrebt, teilt Oberbürgermeister Frank Schneider dem Gemeinderat mit. Der hausärztliche Versorgungsgrad für den Mittelbereich Mühlacker beträgt 93,4 Prozent. Fielen zwei weitere Praxen weg, würde der Versorgungsgrad auf 87, 4 Prozent fallen. Die Zahlen der kinderärztlichen Versorgung, so der OB in der Sitzungsvorlage, stellten sich ähnlich dar.
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