Verursacherprinzip

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Zu „Land will noch dieses Jahr Fahrverbote“ vom 28. Februar:

Ich fahre zwar keinen Diesel, aber ärgern tut mich so etwas trotzdem. Es ist doch wieder einmal typisch für Deutschland: Anstatt das Übel durch eine Nachrüstung auf Kosten der Autohersteller, die wieder einmal riesige Gewinne einfahren, bei der Wurzel zu packen, muss einmal mehr der kleine Mann die Betrügereien der Autoindustrie ausbaden. Die Manager kassieren, und das Fußvolk zahlt. Fahrverbote sind doch keine Lösung dieses Problems. Überall gilt das Verursacherprinzip, nur bei uns nicht. In Amerika wird man für so einen Betrug entschädigt – und das nicht zu knapp. Aber solange unsere Abgeordneten anscheinend auf der Lohnliste der Autohersteller stehen, ändert sich hier überhaupt nichts, was übrigens genau so für die Einführung von Tempo 130 auf Autobahnen gilt (unsere Nachbarländer freuen sich darüber).

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