Versorger testen den schweren Notfall

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Stadtwerke Mühlacker und Gemeindewerke Ötisheim arbeiten zusammen – Im Ernstfall fließt Wasser von einem Netz ins andere

Im Notfall sollen weder Mühlacker noch Ötisheim auf dem Trockenen sitzen. Die Stadtwerke Mühlacker und die Gemeindewerke Ötisheim betreiben einen Netzverbund in der Wasserversorgung. Ob er so funktioniert, wie geplant, musste jetzt ein Härtetest zeigen.

Versorger testen den schweren Notfall

Zwei Versorger, ein Wasserrohrnetzverbund: Die Stadtwerke Mühlacker und die Gemeindewerke Ötisheim arbeiten eng zusammen. Beim Testlauf für den Notfall im Wasserrohrnetzverbund (stehend v. li.): Frederik Trockel, Abteilungsleiter für die Gas- und Wasserversorgung bei den Stadtwerken, Horst Engelhardt (Stadtwerke), Diplom-Ingenieur Rüdiger Haas, Thomas Michel, Wassermeister der Gemeindewerke Ötisheim, und Remo Siebenbaum von den Stadtwerken. Aus dem Schacht klettert Stefan Harzheim von den Stadtwerken. Foto: Goertz

Mühlacker/Ötisheim. Bereits vor zehn Jahren haben die Versorger den Lückenschluss ihres Wassernetzes unter der Aischbühlstraße zwischen Mühlacker und dem Otisheimer Ortsteil Erlenbach hergestellt. „Sollte es in einem der beiden Netze zu einer größeren Störung kommen, dann können wir die Schieber öffnen und das Wasser von Mühlacker nach Ötisheim einspeisen oder umgekehrt“, erklärt Dipl. Ing. Rüdiger Haas, der den 40000 Euro teuren Lückenschluss, der bereits 2007 hergestellt wurde, als Experte begleitet hat. „Für eine vergleichsweise geringe Investition lässt sich so eine große Versorgungssicherheit herstellen.“

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