„Versetzung wäre gefährdet“
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Enzkreis (pm). „Die Versetzung von Frau Eisenmann wäre gefährdet, denn in ihrem Zeugnis steht gleich mehrfach ein ,Ungenügend‘“, schreibt der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born kurz nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse an die Schüler in Baden-Württemberg in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit Paul Renner, Kreisverbandsvorsitzender im Enzkreis, in Bezug auf die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport. Grund: Zu viele Schulstunden würden ausfallen, Schulleitungsstellen blieben unbesetzt, und die Vertretungsreserve reich hinten und vorne nicht.
„Unsere Schulen sind unterversorgt“, kritisiert der Schwetzinger Abgeordnete, der Mitglied des Bildungsausschusses und Betreuungsabgeordneter für den Enzkreis ist, mit Blick auf die Zahlen für den Landkreis und verweist auf besonders hohe Ausfallquoten mit 7,5 Prozent an den Gymnasien und 7 Prozent an den Gemeinschaftsschulen. Gemeinsam mit der SPD-Fraktion fordert er umgehend die Aufstockung der Vertretungsreserve auf 2000 Lehrkräfte und mittelfristig einen Versorgungsgrad der Schulen von mindestens 106 Prozent. Paul Renner ergänzt: „Im Enzkreis konnten in diesem Schuljahr 19 Schulleitungsstellen nicht besetzt werden, auch hier muss dringend angesetzt werden.“ Durch den Einsatz von Schulverwaltungsassistenzen könnten die Schulleitungen von administrativen Tätigkeiten entlastet werden.
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