Verschnaufpause im Weihnachtstrubel

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Knittlinger Akkordeonorchester gibt Adventskonzert in der Galluskirche

Knittlingen-Freudenstein. Die Weihnachtszeit ist eine ziemlich stressige Zeit. Auf der Suche nach den passenden Geschenken hetzen die Menschen durch die Geschäfte. Da bleibt nicht viel Zeit für Besinnlichkeit. Das weiß auch Bettina Siegl, die Vorsitzende des Knittlinger Akkordeonorchesters. „Der 24. ist immer am 24.“, spielte sie darauf an, dass viele ihre Geschenke erst auf den letzten Drücker einkaufen. Deswegen sollte das traditionelle Akkordeonkonzert am vierten Advent in der Galluskirche in Freudenstadt den rund 80 Besuchern die Möglichkeit geben, in dem alljährigen Weihnachtsstress eine Verschnaufpause einzulegen.

Dirigent Franz Halmich und das Akkordeonorchester stimmen auf das Fest ein.

Dirigent Franz Halmich und das Akkordeonorchester stimmen auf das Fest ein. Foto: Mummert

Entschleunigung vom Weihnachtsstress war das große Thema des Konzerts, durch das Hella Pilick-Stoll führte und bei dem Dirigent Franz Halmich die musikalische Regie führte. Das erste Lied „Ich gehe durch die weihnachtlichen Straßen“ wurde von der Kreuzbruderschaft Gnadenthal komponiert. Die Bruderschaft gründete sich vor rund 500 Jahren und widmete sich caritativen Aufgaben. Die 80 Besucher lauschten gebannt. Die Zuhörer auf der Empore beugten sich über die Balustraden, um einen Blick auf die Musiker unter ihnen zu erhaschen. Als Nächstes spielte das Orchester „Heilige Nacht auf Engelsschwingen“ von Friedrich Heinrich Himmel, einem Komponisten, über den Beethoven sich nicht eben positiv geäußert haben soll. Die Einschätzung des berühmten Komponisten hielt das Orchester aber nicht davon ab, das Stück zu spielen. „Ich glaube, Beethoven urteilt da zu hart“, sagte Pilick-Stoll. Anschließend gab das Orchester drei Eigenkompositionen ihres Dirigenten Franz Halmich zum Besten. Mit ruhiger Hand führt er seine Musiker sicher durch die Lieder. Bei seinem „Andante“ griff er in die Tasten seines Keyboards. Danach bereicherte Hella Pilick-Stoll den Abend um die Weihnachtsgeschichte „Ach, wie entzückend“ von Hans Scheibner. Es folgte Chris Reas berühmtes „Driving Home for Christmas“.

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