Verletzungen geben Rätsel auf
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18-Jähriger gibt an, vom Vermieter seiner Freundin getreten worden zu sein – Zeugenaussagen gehen weit auseinander
Maulbronn. Ist ein 18-Jähriger im Juni dieses Jahres vom Vermieter seiner Lebensgefährtin vor deren Wohnungstür mit Fußtritten malträtiert worden oder handelt es sich bei der Anzeige wegen Körperverletzung um eine Retourkutsche für dessen Räumungsklage? War der wegen Körperverletzung angeklagte Wohnungsgeber aus Knittlingen zur Tatzeit überhaupt zu Hause oder mit seiner Ehefrau beim Einkaufen, und wie erklären sich dann die unbestritten vorhandenen Rippen- und Schädelprellungen beim Opfer? Der gestrige Auftakt der Hauptverhandlung gegen den angeklagten Familienvater ließ eine Menge Fragen offen.
„Es ist heute hier gelogen worden“: Diese Feststellung musste Amtsgerichtsdirektor Dr. Bernd Lindner gestern nicht nur einmal treffen. Der Richter ermahnte jeden einzelnen Zeugen sehr eindringlich über die Pflicht, bei der Wahrheit zu bleiben, und machte unmissverständlich klar, dass für den Lügner strafrechtlich mehr auf dem Spiel steht als alles, was der Angeklagte zu erwarten hat.
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