Vergewaltiger bettelt um milde Strafe

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Familienvater vergeht sich an seiner eigenen Tochter und muss für vier Jahre und zehn Monate ins Gefängnis

Pforzheim. Immer wieder hat der Familienvater auf die Tränendrüse gedrückt – vergeblich. Für die Vergewaltigung und sexuelle Nötigung seiner 16-jährigen Tochter verurteilte die Auswärtige Jugendschutzkammer den Angeklagten zu vier Jahren und zehn Monaten Gefängnis.

„Es ist für mich schwierig, weil ich so viel zu verlieren habe. Auch im Gefängnis habe ich als Vergewaltiger Probleme. Ich habe seit 20 Jahren für meine Familie gearbeitet. Ich führte nie etwas Böses im Schilde. Ich bin krank. Ich brauche die Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland für meine ärztliche Behandlung. Bitte bestrafen Sie mich nicht so hart“, bettelte der 37-Jährige aus dem Kosovo bis zu seinem letzten Wort als Angeklagter, um eine milde Strafe und eine Chance im Leben.

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