Verfolgungsjagd endet vor Gericht

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Wilde Hatz führt über Sternenfels nach Lienzingen – Urteil gegen Asylbewerber bleibt bestehen

Enzkreis (weg). Eine wilde und hochgefährliche Verfolgungsjagd hatte sich der 27-jährige Asylbewerber am 30. Dezember 2013 mit der Polizei geliefert. In einem nicht versicherten Wagen mit gestohlenen Kennzeichen war der Mann ohne Führerschein, aber mit einer ganzen Menge Drogen im Blutkreislauf über die Bundesstraßen zwischen Eppingen, Sternenfels und Mühlacker gebraust. Seit Eppingen, wo er eine Verkehrsinsel gerammt hatte und einer zufällig vorbeikommenden Polizeistreife aufgefallen war, hing ihm ein Polizeiwagen mit Blaulicht und Sirene an der hinteren Stoßstange.

Verkehrsteilnehmer mussten sich teilweise auf den Grünstreifen retten, um Frontalzusammenstöße zu verhindern, in Gehölze neben der Fahrbahn brettern, da der Angeklagte Schlangenlinien fuhr, um ein Überholen des Streifenwagens zu verhindern. In Sternenfels schien die rasante Fahrt beendet. Ein Polizeiwagen stand quer vor einer Verkehrsinsel. Jedoch düste der Angeklagte unerschrocken auf das Hindernis zu, das dessen Fahrer geistesgegenwärtig in letzter Sekunde nach vorne versetzte. So rammte die Front des Fluchtwagens nur das Heck des Polizeiautos. Der Angeklagte fuhr weiter, in Lienzingen kam dann doch das Ende. Der Wagen wurde aus einer Kurve getragen und polterte einen Abhang hinunter. Der Fahrer löste den Sicherheitsgurt und ließ sich festnehmen.

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