Verfolgungsjagd durch Knittlingen endet vor Gericht
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Betrunkener Fahrer will sich einer Polizeikontrolle entziehen
Maulbronn. 14 Monate Führerscheinentzug und 2800 Euro Geldstrafe. Mit dem Urteil des Maulbronner Amtsgerichtsdirektors Dr. Bernd Lindner ist der 49-jährige Mann aus dem Enzkreis noch gut bedient, denn seine Tour durch Knittlingen hätte auch ganz anders und schlimmer ausgehen können. Und dann hätte er sich vor Gericht nicht nur wegen „fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ verantworten müssen.
Im vergangenen Oktober war der Angeklagte mit seinem Auto in Knittlingen unterwegs gewesen. Das hört sich zunächst einmal harmlos an, allerdings entwickelte die Fahrt eine völlig neue, nicht alltägliche Dynamik, als gegen 23 Uhr ein Streifenwagen der Polizei im Rückspiegel des Angeklagten auftauchte. Die Beamten wollten den 49-Jährigen kontrollieren. Doch statt brav auf die Bremse zu treten, drückte der Mann ordentlich aufs Gaspedal. Es kam zu einer wilden Verfolgungsfahrt durch Knittlingen. Der Mann ignorierte Vorfahrtstraßen, bretterte über Kreuzungen und schaltete – obwohl es dunkel war – zeitweise die Scheinwerfer seines Fahrzeugs aus, um die Streife abzuhängen. Mit bis zu 110 km/h soll der Flüchtige durch Knittlingen gefahren sein.
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