Vereine nicht zu stark belasten

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Stadträte lehnen Steuermodell ab, das den Nutzern der Sporthalle höhere Gebühren beschert hätte

Knittlingen. Die Knittlinger Sporthalle wird nicht, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, als Betrieb gewerblicher Art geführt. Der Vorstoß der Kämmerin Nadine Pfaffeneder, der der Kommune Steuervorteile, den Vereinen aber höhere Kosten eingetragen hätte, wurde am Dienstagabend vom Gemeinderat mit großer Mehrheit abgelehnt. Allein Bürgermeister Heinz-Peter Hopp votierte mit Ja. Schon im Juni hatte sich der Gemeinderat mit dem Thema befasst, war aber zu keiner Entscheidung gekommen, weil den Stadträten konkrete Rechenbeispiele fehlten, um die Folgen für die Kassen der Vereine abschätzen zu können. Diese Musterrechnungen lagen nun vor, überzeugten die Mitglieder des Gremiums allerdings nicht.

„So können wir das nicht beschließen“, sagte Jörg Steinhilper (SPD), der für einzelne Nutzer eine Mehrbelastung von fast 300 Prozent ermittelt hatte. In der CDU-Fraktion werde es ebenfalls keine Mehrheit für die Neuerung geben, kündigte Stadtrat Hans Krauß an. Die Steigerung gehe weit über die 19 Prozent hinaus, die eine künftige Anrechnung der Mehrwertsteuer mit sich bringen würde, stellte auch Evelyne Teschner-Klug (Alternative Liste) fest. „Wir können das nicht mittragen“, resümierte sie.

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