Verein will Teil der Ziegelei retten
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Gedankenspiele reichen von einem kleinen Museum bis hin zu einer Eventgastronomie – Immobiliengesellschaft hat das Sagen
Der Historisch-Archäologische Verein meldet sich in der Diskussion zur Entwicklung des Ziegeleigeländes zu Wort. Er regt an, mindestens eines der älteren Ziegelwerke-Gebäude zu erhalten und in ihm beispielsweise ein kleines Museum mit Eventgastronomie einzurichten.
Die Ziegelwerke waren ein Meilenstein in der Mühlacker Industriegeschichte. Die Erinnerung soll nicht einfach ausgelöscht werden – fordert der Historisch-Archäologische Verein. Fotos: Läkemäker
Mühlacker. Auch Ausstellungsräume oder eine Kleinkunstbühne könnten in den historischen Gebäuden eingerichtet werden, bringen die Mitglieder des Historisch- Archäologischen Vereins mehrere Nutzungsmöglichkeiten ins Spiel und weisen darauf hin, dass es Beispiele dieser Art in Industriestädten mit brachliegenden Gewerbestandorten zu Genüge gebe – etwa die Arnold-Galerie in Schorndorf auf dem Gelände einer ehemaligen Eisenmöbelfabrik, die ähnlich prägend für Schorndorf war wie die Ziegelwerke für Mühlacker. „Noch Jahre wird man von dem Ziegeleigelände sprechen, auch wenn sich die Nutzung geändert haben wird“, teilt der Historisch-Archäologische Verein mit. Deshalb sei es „notwendig, hier mindestens ein Gebäude aus vergangener Zeit zu erhalten“.
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