Verein kämpft gegen dreiste Vandalen
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Ötisheim. Zwar hält sich der Schaden, den Unbekannte in der Nacht auf Sonntag auf dem Ötisheimer Boule-Gelände angerichtet haben, noch in Grenzen, doch weit stärker als der finanzielle Aspekt wiegt der ideelle Verlust für die Clubmitglieder.
Traurig und wütend: Gerhard Dürr vom Ötisheimer Bouleclub findet an den nahe gelegenen Bahngleisen die Überreste des Schilds, das einst den Eingang zum Vereinsgelände schmückte. Unbekannte hatten die Tafel aus Holz, die ein mittlerweile verstorbener Vereinskamerad in Handarbeit angefertigt hatte, aus der Halterung gerissen und auf die Schienen gelegt, damit ein Zug darüberfährt.
Wie berichtet, hatten die Täter das Schild am Eingang zum Vereinsgelände aus der Verankerung gerissen und auf die nahe gelegenen Bahngleise verfrachtet, um zuzusehen, wie es von einem Zug überrollt wird. Das Schild hatte der mittlerweile verstorbene Vereinskamerad Walter Schmid einst in Handarbeit gefertigt. „Mich hat’s sehr getroffen, das war auch ein Andenken“, reagiert der Vereinsvorsitzende Markus Hammer verärgert. Zumal das Gelände der Boulespieler am Rand der Waldsiedlung nicht zum ersten Mal von ungebetenen Gästen heimgesucht wird. Hammer kann eine ganze Reihe mutwilliger Zerstörungen aufzählen, die der Verein in kurzer Zeit erlebt hat. „Erst im Sommer wurden an unseren Holzbänken Bretter ’rausgerissen, ein Tisch wurde umgeschmissen, die Tischplatte zerbrochen. Der Aushang an unserer Hütte wird in regelmäßigen Abständen angekokelt, mit Zigaretten wurden schon Löcher in die Plexiglasscheiben gebrannt, die wir deshalb gegen Glasscheiben ausgetauscht haben.“ Einen Einbruchsversuch, bei dem die Tür beschädigt wurde, hat das Domizil ebenfalls schon hinter sich.
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