Verband kämpft gegen Neophyten
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Fremde Pflanzenarten bedrohen die heimische Flora – LEV zieht Zwischenbilanz seiner Arbeit
Enzkreis (pm). Neue Mitglieder und erfolgreiche Projekte: Bei der Mitgliederversammlung des Landschaftserhaltungsverbands Enzkreis (LEV) hat Landrat Karl Röckinger als Verbandsvorsitzender eine positive Zwischenbilanz gezogen.
Laut dem Bericht von Geschäftsführer Thomas Köberle standen im vergangenen Jahr zahlreiche Naturschutz- und Landschaftspflegeaktivitäten im Fokus. Gemeinsam mit Landwirten, Kommunen und Naturschutzverbänden seien bei Maulbronn umfangreich Hecken gepflegt oder in der Nähe von Mönsheim wertvolle Magerrasen entbuscht worden, nannte Köberle konkrete Beispiele. Was den Artenschutz betrifft, habe es Projekte rund um gefährdete Ackerwildkräuter und die Flora-Fauna-Habitat-Wiesen im Enzkreis gegeben. Auch um seltene Schmetterlinge oder die vom Aussterben bedrohte Wechselkröte habe sich der Verband bemüht. „Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit lag auf der Bekämpfung von Neophyten. Einige dieser gebietsfremden Pflanzenarten unterdrücken die einheimische Flora so stark, dass sie zu einem großen Problem geworden sind“, berichtete Köberle. Die Bekämpfung dieser sogenannten invasiven Arten werde den Landschaftserhaltungsverband auch in den kommenden Jahren beschäftigen; genauso wie der dauerhafte Schutz der landschaftsprägenden Streuobst-Wiesen.
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