Verband ehrt Gerst und Läkemäker

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Ehemalige Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mühlacker erhalten goldene Ehrennadel

Ötisheim/Enzkreis. Im Mittelpunkt der Versammlung des Kreisverbandes Enzkreis im Verband der Verwaltungsbeamten Baden-Württemberg standen hochkarätige Ehrungen langjähriger Mitglieder. Bürgermeister a. D. Karlheinz Schühle aus Wimsheim überreichte als Vorsitzender zusammen mit Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch an den früheren Kämmerer der Stadt Mühlacker, Reinhard Gerst, und den ehemaligen Personalchef im Mühlacker Rathaus, Manfred Läkemäker, die goldene Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft. Die Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Brigitte Jahn (Pforzheim) und Hans-Dieter Stößer (Karlsbad).

Verband ehrt Gerst und Läkemäker

Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch (li.) und Kreisvorsitzender Karlheinz Schühle (re.) zeichnen Reinhard Gerst (2.v.li.) und Manfred Läkemäker für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verband der Verwaltungsbeamten aus. Foto: Haller

Karlheinz Schühle berichtete in der Versammlung von steigenden Mitgliederzahlen. Dem Verband gehören – gegenüber 157 im Vorjahr – inzwischen 170 Beamte des gehobenen und des mittleren Dienstes an, darunter 69 Frauen. Erfreulich, hieß es beim Treffen in Ötisheim, sei auch der Trend auf Landesebene, wo die Mitgliederzahl dank 400 Neuzugängen auf 7525 Mitglieder angewachsen sei. Dennoch, so bedauerte Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch und kritisierte insbesondere die Grünen, die kein Verständnis für das Beamtentum zeigten, werde in der Landespolitik die Arbeit der Kollegen nicht gewürdigt. „Ohne Beamte“, sagte Gentsch „würden sowohl die Wirtschaft wie aktuell auch die Bewältigung der Flüchtlingskrise nicht funktionieren.“ In seinem Kurzreferat über aktuelle berufspolitische Themen ging der frühere Bürgermeister von Oberkochen mit der grün-schwarzen Landesregierung hart ins Gericht. Die CDU-Vertreter, so Gentsch, würden den im Wahlkampf gemachten Versprechungen nicht gerecht. Ein Ärgernis sei nach wie vor die nicht zeitgleiche Übertragung der Tariferhöhungen. Die Beamten müssten hier gegenüber den Tarifbeschäftigten nach wie vor drei bis sechs Monate warten. Hier sei auch die CDU trotz gegenteiliger Bekundungen „umgefallen“. Im Gegensatz dazu sei er, sagte Gentsch als langjähriges SPD-Mitglied, in seiner Funktion als Vertreter des Berufsstandes froh über das Ergebnis der Bundestagswahl und dankbar, „dass wir keine rot-rot-grüne Bundesregierung bekommen“. So sei das „Neiddebatten-Thema“ der Bürgerversicherung zumindest für die nächsten vier Jahre vom Tisch.

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