Verantwortung vermitteln
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Schulprojekt beschäftigt sich mit der Einstellung zur Elternrolle
Enzkreis. Die Verantwortung gegenüber dem ungeborenen Leben soll in einem neuen schulischen Präventionsprojekt im Mittelpunkt stehen, das sich an Gymnasiasten im Alter von etwa 17 bis 18 Jahren richtet. Jugendliche sollen auf diese Weise schon frühzeitig vor ihrer Elternschaft wichtige Informationen und Tipps erhalten.
Im Sozialausschuss des Enzkreises wurde das Projekt grundsätzlich gutgeheißen und dem Kreistag zur Zustimmung empfohlen. Der Birkenfelder Frauenarzt und Psychotherapeut Rupert Linder gilt als Experte für pränatale Psychologie und verbreitet das von der italienischen Forscherin Gabriella Arrigoni Ferrari entwickelte Präventionsprogramm in Deutschland. Dabei steht die These im Vordergrund, dass schon die vorgeburtliche Bindung zwischen Eltern und ihrem Nachwuchs einen hilfreichen Faktor für das Wohlergehen von Kindern und Familien darstellt und Grundlage dafür sei, dass Kinder auf ihrem Lebensweg ihr volles Potenzial entfalten könnten. In dem schulischen Projekt, das bereits seit drei Jahren an vier Pforzheimer Gymnasien umgesetzt wird, werden den Schülern die Auswirkungen günstiger und ungünstiger Rahmenbedingungen für eine optimale Entwicklung des Kindes vermittelt. Dazu gehört sowohl der entsprechende Lebensstil als auch, wie emotional schon während der Schwangerschaft die Bindung der werdenden Eltern zu ihrem ungeborenen Kind ist.
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