Veranstaltungen Kinderspielzeug in der armen Zeit

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Bretten (pm). Was tun, wenn Weihnachten vor der Tür steht, aber kein Geld da ist, um den Kindern Spielsachen zu kaufen? Vor dieser Situation standen früher zahlreiche Kleinbauern, Knechte und Tagelöhner – gerade auch in den Dörfern des Kraichgaus. Doch die Not machte erfinderisch: Nicht selten wurde Kinderspielzeug aus Materialien gebastelt, die man im Haus irgendwo übrig hatte. So entstanden aus altem Holz, Stoffresten, Stroh und Sägemehl Spielsachen, die trotz ihrer Schlichtheit oft viel Freude machten. In der schwierigen Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg lebte diese Notproduktion für einige Jahre wieder auf.

Die Ausstellung „Spielzeugträume“, die das Brettener Museum im Schweizer Hof noch bis Ostern zeigt, enthält eine Anzahl von einzigartigen Stücken dieser Art. Sie stehen im Mittelpunkt der thematischen Sonderführung „Aus der Not geboren. Kinderspielzeug der armen Leute und Notproduktion von Spielsachen in der Nachkriegszeit“ mit Museumsleiter Dr. Peter Bahn.

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