Veranstaltungen Geistliche Gesänge und russische Weisen
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Niefern-Öschelbronn (pm). Der traditionsreiche Ural-Kosakenchor Andrej Scholuch ist am Freitag, 7. Dezember, um 19 Uhr zu Gast in der evangelischen Kirche in Niefern und will dem Publikum geistliche Gesänge unter anderem von Tschaikowsky sowie russische Volksweisen präsentieren. Die Geschichte des Chors reicht weit zurück: Die weltumstürzenden Erschütterungen, denen Russland im Jahr 1917 ausgesetzt war, trieben viele Bewohner des alten russischen Reichs, darunter auch viele zarentreue Kosaken, in die Emigration. 1924 kam es in Paris zur Gründung des Ural-Kosakenchors durch Andrej Scholuch. Nach Kriegsausbruch stellte der Chor 1940 seine Tätigkeit ein. Jahre später gelang es, das Ensemble wieder aufzustellen. Eines der bekanntesten Mitglieder war Ivan Rebroff. Weitere personelle Umbrüche folgten. Mit Hilfe von Wanja Scholuch, Sohn des Gründers und Dirigenten, kam es im Jahr 2000 zur Renaissance des Ural-Kosakenchors. In der Folge konnte der Chor einen weiteren bekannten Namen aufweisen: Alexander Skovitan (Geburtsname Nefedov), Sohn der Sängerin Alexandra, hatte die Gesamtleitung des Chors zwei Jahre lang inne. Mittlerweile liegt die Leitung bei Wladimir Kozlovskiy. Das Ziel des Chors bleibt unverändert: Er möchte das Kulturgut der orthodoxen Kirche sowie die Volksweisen aus dem alten Russland und der Ukraine traditionsgerecht vermitteln.
Karten gibt es im Vorverkauf in Niefern bei Jörg’s Printshop, in der Musikschule Fauth und bei der VR-Bank im Enzkreis in der Hauptstraße.
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