Veranstaltungen Die Geburt des Roten Kreuzes

Archiv

Mühlacker (pm). 334 Jahre lang gehörten die Stadt Mailand und ihr Umland zum Habsburger Reich. 1859 gelang es den vereinigten französischen und sardischen Truppen im sogenannten „Sardischen Krieg“, die Habsburger aus Mailand und der Lombardei zu vertreiben. Die entscheidende Schlacht fand nahe des Dorfes Solferino statt. Es gab über 40000 Tote, Verwundete und Vermisste. Dass die Schlacht von Solferino heute noch nachwirkt und Teil der humanitären Weltgeschichte wurde, ist dem Umstand geschuldet, dass der Schweizer Kaufmann Henry Dunant aus Genf an diesem Tage in Solferino weilte. Er sah das Elend und die Not der Verletzten und Sterbenden und begann, mit Hilfe der Ortsbevölkerung Freund und Feind in gleicher Weise zu versorgen. Seine Erlebnisse fasste er in dem Buch „Eine Erinnerung an Solferino“ zusammen – die Basis für die Entstehung der Internationalen Gesellschaft vom Roten Kreuz.

Aus Anlass des 150-jährigen Bestehens des Roten Kreuzes in Württemberg gelang es dem Kreisverband Pforzheim-Enzkreis, eine Wanderausstellung nach Mühlacker und Pforzheim zu holen, die die Geschichte von Solferino und den Beginn des Roten Kreuzes auf 14 Schaubildern nachvollzieht und im geschichtlichen Zusammenhang erklärt.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen