Vater kämpft gegen Waffen und Gewalt
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Mühlacker. Hardy Schober, 52-jähriger Finanzberater und engagierter Kämpfer gegen Gewalt an Schulen, ist in Mühlacker kein Unbekannter. Bereits 2010, ein knappes Jahr nach dem Amoklauf in Winnenden, war er zu Gast beim Forum „Bürger für Bürger“ im DRK-Seniorenzentrum. Gestern nun erneuerte er seine Kontakte in die Senderstadt und besuchte auf Einladung von Marion Aichele, der Koordinatorin der Freiwilligenagentur Mühlacker und östlicher Enzkreis, und von Alexandra Rapp, Leiterin des Mehrgenerationenhauses, die neue Einrichtung Concilio. Besonders aufmerksame Zuhörerin war Doro Treut-Amar, die für das Magazin „Lebenslust“ des Mehrgenerationenhauses einen Bericht über Schobers Einsatz schreibt.
Hardy Schober informiert in der Einrichtung (v. li.) Concilio Doro Treut-Amar, Alexandra Rapp und Marion Aichele über die Arbeit der Stiftung gegen Gewalt an Schulen..
Der 11. März 2009 veränderte Hardy Schobers Leben und das seiner Frau auf brutale Weise. Er befand sich gerade auf einer Geschäftsreise nach Leipzig, als ihn die Nachricht vom Amoklauf des Tim K. an der Albertville-Realschule in Winnenden erreichte. Unverzüglich kehrte er nach Hause zurück und erfuhr Stunden später, dass seine 15 Jahre junge Tochter Jana unter den Opfern der Gewaltorgie war.
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