„Vater der Verfassung war Schwabe“

Archiv

Wanderausstellung informiert in Knittlingen über Theodor Heuss und seine Frau

Knittlingen. Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Demokratie als Lebensform“ im Knittlinger Faust-Archiv hatten die Veranstalter am Freitagabend geladen. Gezeigt wird das Leben und Wirken des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss und seiner Frau Elly Heuss-Knapp. Im Steinhaus der Stadt Knittlingen fanden sich dazu rund 30 Gäste ein. Ein musikalisches Rahmenprogramm schuf der Heidelberger Gitarrist Michael Busch.

Dr. Denise Roth (li.), Gudrun Kruip.

Dr. Denise Roth (li.), Gudrun Kruip. Foto: Rohn

„Einen direkten Bezug zwischen dem Ehepaar Heuss und unserem Haus gibt es leider nicht“, sagte die Leiterin des Faust-Museums und Faust-Archivs, Dr. Denise Roth. „Wir freuen uns jedoch sehr, dass die Ausstellung bei uns stattfinden kann.“ Kuratiert werden die knallbunten Stellwände nebst interaktiven und spielerischen Elementen von Gudrun Kruip von der Stiftung Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart. Über 230 Originalobjekte, Fotos und Filme aus 55 Archiven und privaten Sammlungen hat sie für die Wanderausstellung organisiert. „Das Ehepaar Heuss war in vielen Belangen seiner Zeit voraus“, meint die Geschichts- und Literaturwissenschaftlerin. „Demokratie war für sie nicht nur ein abstraktes politisches Konzept, sondern eine Lebenseinstellung.“

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