Vater begrapscht Freundin seiner Tochter
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Gericht verhängt Bewährungs- und Geldstrafe – Therapie angeordnet
Enzkreis/pforzheim (weg). Die Freundin seiner Tochter war wohl ein „besonderes Mädchen“, wie es der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagte Familienvater am Donnerstag vor dem Schöffengericht in Pforzheim bezeichnete. Eine „übergroße Zuneigung“ hatte ihn erfasst. So groß war die Zuneigung, dass er seine Hände nicht bei sich behalten konnte und die 13-Jährige wiederholt streichelte. Allerdings nicht über den Kopf oder die Schultern, sondern seine Hände verirrten sich immer wieder unter die Kleidung des Mädchens.
Das ging so von Ende 2018 bis zum April vergangenen Jahres. Dann wandte sich das Mädchen an eine Vertrauenslehrerin ihrer Schule. Kurz darauf „schrie“ die Mutter des Mädchens den Vater der besten Freundin ihrer Tochter vor dessen Haus „zusammen“, wie dieser sich vor den Richtern unter Vorsitz von Richterin Stephanie Gauß erinnerte. Er wartete das Wochenende ab, dann stellte er sich montags der Polizei und erstattete Selbstanzeige.
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